Gleichnis vom Sauerteig

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In den kurzen Versen vergleicht Jesus das Reich der Himmel mit einem Sauerteig, den eine Frau nahm und heimlich unter drei Scheffel Mehl (entspricht 36 Litern) mischte, bis dieses ganz durchsäuert war.

Inhaltsverzeichnis

Bibelstelle

Das Gleichnis ist nachzulesen in Matthäus 13,33 und in Lukas 13,20-21.

Situation

Biblischer Kontext

Dieses Gleichnis erzählte Jesus im Rahmen mehrerer Gleichnisse über das Himmelreich, mit denen er seinen Jüngern und den weiteren Zuhörern Gottes Konzept vom Himmelreich vorstellen wollte, um ihre falschen Erwartungen zu korrigieren.

Anlass und Zuhörer

Der Anlass zum Erzählen des Gleichnisses ist die versammelte Menschenmenge, unter ihnen Kranke und Leidende, die Jesus ihre Sorgen und Gebrechen mitteilten und von ihren Krankheiten geheilt wurden. Als die Menge zu groß wurde, um mit den Einzelnen zu reden, ließ Jesus sich von seinen Jüngern ein Stück vom Ufer abstoßen. Dann fing Jesus an, die Menge zu lehren. [1] Die Zuhörerschaft bestand aus Juden, darunter einige Kranke, und die Jünger Jesu, die auch später mit ihm auf dem Boot waren. Im Haus, wo Jesus mit den Jüngern im privateren Rahmen sprechen kann, möchte er ihr Verständnis vom Himmelreich erweitern.

Hintergründe

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Passah, ungesäuerte Brote, keine Zeit… Wanderbrot…

Auch heute noch wird Sauerteig zur Herstellung von Brot verwendet. Dabei wird durch Vermischung mit Milchsäurebakterien und Hefen ein Teig aus Wasser und Mehl zum Gären gebracht. Besonders Roggenbrot ist auf die Wirkung des Sauerteigs als Trieb- und Lockermittel angewiesen. Es muss nur eine geringe Menge Sauerteig eingesetzt werden, um das gesamte Brot zu säuern und gehen zu lassen.

Deutung

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Quellen


Persönliche Werkzeuge