Fußwaschung

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Die Fußwaschung ist Teil der Abendsmahlsfeier in der Adventgemeinde. Sie wird als Gedächtnishandlung praktiziert, um an das letzte Passahmahl zu erinnern, das Jesus mit seinen Jüngern in der Nacht vor seiner Gefangennahme durch die Römer feierte.

Inhaltsverzeichnis

Die Einsetzung der Fußwaschung

Petrus weigerte sich zu Beginn, sich seine Füße von seinem Herrn waschen zu lassen, aber dieser erklärte, dass ohne eine Waschung kein Zugang zur Gemeinschaft mit ihm sei. Daraufhin will Petrus sich außer den Füßen auch die Hände und den Kopf waschen lassen. Jesus erklärt hier aber, dass es einem Gebadeten nicht nötig ist, sich ganz zu waschen, da er rein ist, lediglich die Füße seien schmutzig. [1]
Nach der Fußwaschung setzte er sich wieder und forderte seine Jünger auf, in Zukunft dieselbe Handlung auszuführen. Er als Meister habe sich gedemütigt, genauso sollten es seine Jünger auch tun. "Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der ihn gesandt hat. Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!" (Johannes 13,16-17)

Bedeutung

Die Andeutung der Reinheit und Unreinheit weist auf die Sünden hin, die der Mensch an sich hat. Als "Gebadeter", als jemand, der sich durch die Taufe hat reinwaschen lassen, ist es nicht nötig, jedes Mal eine neue Taufe durchzuführen, sondern er kann seine Sünde Gott bekennen und erneut gereinigt werden. Dies wird durch die Fußwaschung symbolisiert.

Außerdem verkörpert die Handlung Jesu demütige Einstellung zum Dienst am Nächsten: Er als der Meister ist sich nicht zu gut, um seinen Dienern die Füße zu waschen. In derselben Demut dürfen wir an unseren Mitmenschen handeln und dadurch in Liebe immer stärker mit ihnen verbunden werden.

Siehe Auch

Quellen

Persönliche Werkzeuge