Diskussion:Richter 21
Aus AdvenTiki
Das Richterbuch endet mit einer großen Trauer. Deutlich wird auch, warum Jesus später in der Bergpredigt sagt, dass wir nicht schwören sollen: Matthäus 5,33-37. Der in erstem Eifer und bester Absicht ausgesprochene Schwur führt in ungeahnte Schwierigkeiten und Verluste. (Siehe die Geschichte Jephtahs; in diesem Fall das Schicksal der Stadt Jabesch und die Rettungsversuche des Stammes Benjamin.)
Das Fazit: Das ganze Buch der Richter veranschaulicht, was geschieht, wenn jeder tut, was ihn recht dünkt(Richter 21,25) bzw. wenn das eigene Gewissen "die letzte Instanz" ist. Die oft unkommentierten Berichte sprechen für sich und sind ein Plädoyer für die Treue zu Gott und zu Seinem Wort.

