Diskussion:Josua 9
Aus AdvenTiki
Gnade durch List?
Irgendwie ist die Geschichte schon seltsam. Da kommt ein Volk und schließt durch List einen Bund mit Israel, und dieser wird von Gott so ernst genommen das er Jahre später eine Hungersnot über Israel kommen lässt [1]. Auch ist ein Gibeoniter später gefolgsmann von David [1] und sie helfen nach der Babylonischen Gefangenschaft beim wiederaufbau der Mauer Jerusalem`s.[1] Das wirft doch einige Fragen auf: Warum muss sich Israel an einen schwur halten der unter "Vorspiegelung Falscher Tatsachen" entsteht? Was ist mit den Gideonitern später passiert? Machen sie Israel Probleme? Warum betont die Bibel das Gott nicht gefragt wurde ?[1] Wenn Gott befragt worden wäre, hätte er nein gesagt zu den Gibeonitern (Ok, spekulativ und deswegen nicht zu beantworten. Geschenkt.)? --KPKluge 11:03, 21. Apr. 2009 (CEST)
- Interessant ist auch, dass die Gebeoniter sogar Waaserträger im Tempel sein dürfen. Waren zwar nur Wasserträger, aber immerhin. Ich finde es schon verwunderlich, dass sich alle dran halten müssen, auch wenn das mit List geschehen ist. --Lexenlewax 12:31, 21. Apr. 2009 (CEST)
- Es ist wirklich eine „seltsame Geschichte“, genauso seltsam wie unser Leben heute, grins! Warum muss sich Israel an diesen Schwur halten? 4. Mose 30,3 sagt, dass ein Israelit sein Wort nicht brechen sollte. Der gläubige Mensch soll genauso treu zu seinem Wort stehen, wie Gott das bei Seinem Wort macht. In Josua 9,18-19 wird deutlich, dass sie diesen Bund mit den Gibeonitern deshalb nicht brechen konnten, weil sie vor/bei dem HERRN geschworen hatten. Natürlich war es eine verlogene Geschichte von seiten der Gibeoniter, natürlich war es ein Fehler der Israeliten, nicht den HERRN zu befragen und einfach einen Bund zu schließen. Gott auf der anderen Seite sagte vielleicht: „OK, wenn ihr diesen Bund unbedingt schließen wollt, dann tut es eben! Die Folgen müsst ihr dann aber auch tragen!“ – Ich kann mir vorstellen, dass die Existenz der Gibeoniter die Israeliten ständig daran erinnerte, dass sie vor wichtigen Entscheidungen den HERRN befragen sollten… --Björn 12:45, 21. Apr. 2009 (CEST)
- Meiner Meinung nach zeigt uns das nur wie ernst Gott den Bund mit Israel genommen hat, und welche Chancen Gottes Volk ( gestern und auch heute noch )einfach immer wieder wegschmeist.
Gottes Wort ist eine so unumstößliche Zusage, das er sich sogar bei faulen Kompromissen durch sein Volk an diese Zusagen gebunden fühlt. Für mich stellt sich da die Frage: wie gehen wir mit der Anweisung " sprich Ja Ja oder Nein Nein " um. Handeln wir wirklich nach der Devise: ein gegebenes Wort gilt oder ist das einfach nicht mehr Zeitgemäß? --ThKluge 12:26, 21. Apr. 2009 (CEST)
- Eine von diesen Predigten von Doug Batchelor geht ziemlich genau auf diese Begebenheit ein. Hat mir einige neue Erkenntnisse beschert :)
- Ich vermute, dass die erste die richtige ist. --TheKryz 13:13, 21. Apr. 2009 (CEST)
Einzelnachweise
- Wenn jemand in einer Diskussion mit Quellenangaben und
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arbeiten will muss auch hier ein<references />
rein... würde ich aber nicht empfehlen. Lieber hier ohne<ref>
diskutieren, bleibt wahrscheinlich übersichtlicher :) --TheKryz 11:31, 21. Apr. 2009 (CEST)

