Diskussion:Jesaja 1

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Predigten

Nicht-adventistisch und ungeprüft:

--TheKryz 23:33, 16. Apr. 2009 (CEST)

Verse 10-20 sind genau für unsere Zeit geschrieben!!!

Hey,

Lest euch mal Vers 10-20 durch. Und vergleicht unsere Gemeindesituation (ich meine keine bestimmten, sondern das allgemeine Bild, das man erhält, wenn man sich mehrere Gemeinden anschaut) mit der Gemeinde, wie Gott es sich wünscht.

In einer Gemeinde werden Misbrauchsvorwürfe laut, weil einer zum Gemeindeleiter gewählt wurde und ein anderer nach 16 Jahren "abgewählt" wird. In einer anderen Gemeinde werden Gemeindeglieder ausgeschlossen, weil sie offen ihre Überzeugung aussprechen (u.A. am Sabbat kochen oder nicht). In welcher Gemeinde werden Glieder unter "korrigierende Seelsorge" (Gemeindezucht) gestellt, wenn sie sich scheiden lassen oder öffentlich "Unzucht" treiben? Wo dürfen geschiedene KEIN Amt ausführen oder NICHT predigen? In welcher Gemeinde werden 10 sek nach dem Gottesdienst NICHT über neue Autos, renovierungsbedürftige Häuser oder ins Wasser gelassene Boote gesprochen? Welche Gemeinde hat nicht Gemeindeglieder, die sich seit Jahren nicht mehr sehen lassen? In welcher Gemeinde hat man keine Jugendliche, die lieber im Vorraum oder auf dem Parkplatz rumstehen? Welche Gemeinde hat als oberstes Ziel die Mission?

Das alles meint Gott mit Vers 17: "Lernt Gutes tun, trachtet nach dem Recht, bestraft den Gewalttätigen, schafft der Waise Recht, führt den Rechtsstreit für die Witwe." Ich bin nicht für sofortige Ausschließung aus der Gemeinde. Aber ich bin gegen das Wegschauen!

Und was wird passieren, wenn wir uns nicht ändern? Vers 20: "Wenn ihr euch aber weigert und widerspenstig seid, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden!".

Schwert steht in der Bibel für das Wort Gottes:

Hebr 4,12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Offb 1,16 Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor; und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft.

Diejenigen, die widerstreben, werden am Ende durch Gottes Wort gerichtet werden.

Darum lasst uns umkehren, (vers 16 mal anders:), lasst uns waschen und reinigen. Lasst uns das Böse abtun, das wir getan haben. Lasst uns aufhören, das Böse zu tun. Lasst uns lernen Gutes zu tun und nicht wegschauen, wenn in unserer Mitte offensichtlich gesündigt wird. So werden dann nicht nur unsere Herzen weiß wie Schnee (Vers 18), sondern auch derer, die wie wir alle in der Gemeinde sind aber noch böses tun. Und dann werden unsere Gemeinden zum wahren Licht, dass keiner auslöschen kann.

--Lexenlewax 08:49, 17. Apr. 2009 (CEST)

1. Samuel 15,22 Samuel aber sprach: Hat der HERR so viel Lust an Brandopfern und Schlachtopfern wie daran, dass man der Stimme des HERRN gehorcht? Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder. --KPKluge 09:42, 17. Apr. 2009 (CEST)
Hallo!
Es geht in diesem Abschnitt um das Heucheln, nur so tun als ob. Die Menschen damals feierten fröhlich Gottesdienste mit Opfern, ließen aber die umwandelnde Kraft Gottes nicht an sich heran. Im Alltag unterdrückten, logen, übervorteilten und fluchten sie. Sie lebten ihr Leben und spielten nur Kirche. Im Grunde haben sie dort teuflische Züge angenommen. Sie wollten weiterhin die Macht Gottes in ihrer Mitte, aber seinen Charakter wollten sie nicht. Das ist genau das, was der Teufel auch wollte. Er wollte sein wie Gott. Aber er wollte nur seine Macht, aber nicht seinen Charakter.
Gott möchte, dass wir ernst machen in unserem Leben. Ich habe mal von jemandem gehört, dass ein 90%iger Christ ein 100%iger Unsinn ist. Ich gebe ihm recht. Bevor ich aber auf andere schaue, sollte ich erst einmal bei mir anfangen. Das sagt Jesus recht klar im Gleichnis vom Splitter und Balken im Auge (Mt 7:3-5). Hier geht es auch um das Heucheln. Stellen wir uns die Frage, wo wir "Blut an den Händen" haben, wo wir Böses tun.
Ich finde es ermutigend, dass wir von Gott Gutes tun lernen können. Wir sind Schüler und Gott ist unser Lehrer. Wie lehrt Gott uns? Durch sein Wort und durch sein Beispiel in Jesu. Wenn wir das Wort Gottes zu unserem Lehrbuch im Leben machen und Gott die Erlaubnis geben, dass er uns durch seinen Heiligen Geist verändern kann (Hes 36:25-27), dann werden wir ein Licht in dieser Welt sein. Und es ist eine wunderbare Nachricht, dass Gott uns reinigen möchte. Er möchte uns gerne die Sünden vergeben und uns einen Neuanfang gewähren. Durch den Glauben an Jesus ist das möglich. Dazu fällt mir ein Abschnitt in Epheser 5:25-27 ein: Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, [sie] reinigend durch das Wasserbad im Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und tadellos sei.
Wir dürfen uns im Blut des Lammes waschen:
Offenb 1,5 und von Jesus Christus, [der] der treue Zeuge [ist], der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut
Offenb 7,14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihr Kleider gewaschen im Blut des Lammes.
So ermutigt mich dieser Abschnitt in ganz besonderer Weise, in Zukunft mein Leben echter zu gestalten. --Sascha Mroczek 11:56, 17. Apr. 2009 (CEST)
Ich wollte damit keinen anklagen, sondern nur zeigen, dass wir nicht einfach wegschauen sollen. Und es ist Heuchelei, wenn wir die Sünde als schlecht darstellen, aber in unseren Gemeinden nichts dagegen tun. Und ja, ich muss mich auch prüfen. Nur ist es falsch, jede Diskussion zu ersticken, indem wir sagen, dass eigentlich ja keiner das Recht hat, etwas zu sagen, da jeder einen Balken im Auge hat. Sascha, dass soll auch keine Angklage gegen dich sein ;-) --Lexenlewax 13:02, 17. Apr. 2009 (CEST)
Ich glaube Lexenlewax hat hier einen wichtigen Punkt angesprochen: Nicht Wegschauen! Gott hat uns nicht umsonst das Prinzip der Korrigierenden Seelsorge gegeben, wir sollten es auch anwenden. Vielleicht bietet es sich an parallel den Artikel zu diesem Thema zu Diskutieren. --KPKluge 13:21, 17. Apr. 2009 (CEST)
Ihr habt natürlich Recht. Sünde dulden und sogar selbst tun, kann keinen Segen bringen. Ich denke auch, dass, wie bei Achan, heute die gesamte Gemeinde unter den Sünden von Einzelnen leidet. Wir brauchen eine Erweckung und eine Reformation. --212.183.56.182 13:42, 17. Apr. 2009 (CEST)
Vorsicht mit den Rufen nach Reformation, das hat schon oft zu nichts guten geführt (Reformations Gemeinde). Natürlich will ich dir hie nichts unterstellen, ich glaube im Zusammenhang mit einer Erweckung deinen Wunsch richtig gedeutet zu haben (nach einem echten Wandel der HErzen), aber wir sollten weise und bedacht mit unserer Sprache sein. --KPKluge 14:01, 17. Apr. 2009 (CEST)
Vorsicht übrigens auch mit solchen aussagen wie "das hat schon oft zu nichts guten geführt (Reformations Gemeinde)". So wie ich mich erinnere war das kein "Ruf nach Reformation", sondern ein konkreter Problemfall mit Bruder Conradi, der den deutschen Adventisten gesagt hat, sie dürften sabbats arbeiten und in den Krieg ziehen... --TheKryz 15:50, 17. Apr. 2009 (CEST)
Es wird hier ja schon ganz heftig angekreidet...! Und es stimmt, dass man des anderen Splitter nicht dem eigenen Balken vorziehen soll... . Aber es gibt doch auch den Text, in welchem Gott von uns fordert, zu unserem Bruder zu gehen und ihn auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Und wenn er nicht hört, dann soll man nochmals hingehen, diesmal mit jemandem zusammen und ihn darauf aufmerksam machen. Es geht hier ganz sicher nicht darum, dass wir all unsere Nächsten verurteilen sollen, dass verbittet uns Gott, aber den anderen in einer ruhigen Minute unter vier Augen auf seinen Fehler/Missgeschick aufmerksam zu machen ist unsere Pflicht als Nachfolger Jesu. Das wichtige dabei ist, dass wir das in aller Demut machen sollen. Und nicht auf einen Fehler aufmerksam machen, den man selbst ebenso tut, das ist nämlich genau das Beispiel mit dem Splitter und dem Balken.--WabeSD 15:35, 17. Apr. 2009 (CEST)

EGW Kommentar

Dieser Kommentar von Ellen White hat mich heute morgen dazu bewogen, die ersten Kapitel von Jesaja in einem ganz anderen Licht zu lesen:

"The course pursued by Israel toward God called forth these words. It was a proof of the people's perversity that they manifested less gratitude, less attachment, less acknowledgement of ownership, toward God than the animals of the field manifest toward their masters. (...) The first chapter of Isaiah is a description of a people professedly serving God, but walking in forbidden paths (MS 29, 1911)." Quelle

Das Volk betet Gott an und scheint ihm auch zu dienen - aber es wandelt trotzdem in verbotenen Wegen. Das hat mich getroffen. Ich konnte heute morgen wegen dieser Worte das ganze Kapitel ganz persönlich auf mich und mein eigenes Leben beziehen. --TheKryz 09:29, 17. Apr. 2009 (CEST)

Ja, aber das wird doch in Jesaja auch beschrieben. Sie opfern, sie beten an, halten den Sabbat, ja sie denken, dass sie das richtige tun; doch all das ist Gott ein Greuel geworden, weil sie sich auf falschen Pfaden befinden. Ob sie es bemerkt haben oder nicht, sei dahingestellt. Aber unbemerkt kann das auch nicht geschehen sein... . Aber trotz allem gibt Gott doch noch eine Chance. Alle, die wieder zurückkommen seien gerettet, nur die nicht hören wollen und weiterhin auf den falschen Pfaden wandeln, sollen die Strafe erhalten. Ich finde, dass ist Gnade. Trotz aller Schlechtigkeit erhält das Volk noch eine Chance. Obwohl Gott sagte, dass das Volk echt der Abschaum ist, dass der Kopf krank geworden ist, gewährt er noch eine Chance. Das ist das, was mich wieder tief erstaunt hat. Und dann sagt man, der Gott des AT sei brutal, böse und zornig...--WabeSD 15:40, 17. Apr. 2009 (CEST)

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