1. Missionsreise
Aus AdvenTiki
Die Erste Missionsreise wurde von Paulus, Barnabas und Johannes mit Beinamen Markus unternommen. Der Auftrag für dieses Unternehmen stammte direkt von Gott, der Paulus und Barnabas namentlich diesen Auftrag erteilt. Dieser Auftrag ist der zweite Schritt, nach der Sendung von Petrus zum Hauptmann Cornelius, den Gott unternimmt, um seinen Auftrag, das Evangelium allen Menschen zu verkünden und nicht exklusiv den Juden, klar zu machen. Vor der Abreise zu dieser Mission wird berichtet, dass die örtliche Gemeinde für die Reisegruppe betete, fastete und ihnen die Hände auflegte, bevor sie entlassen wurden. Der Startpunkt dieser Reise war Antiochia in Syrien, nördlich von Judäa. Von dort aus ging die Reise nach Norden, um den Heiden das Evangelium zu verkünden.
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Aufbruch in Syrien
Nachdem die Reisegruppe bestehend aus Paulus, Barnabas und Johannes von der Gemeinde in Antiochia gesegnet und ermutigt wurde, machte sie sich auf zum Hafen von Seleuzia am Mittelmeer. Von den Vorkommnissen auf dieser kurzen Strecke ist nicht viel berichtet. Von hier aus geht der Weg weiter auf die Insel Zypern, wo die Apostel das erste Mal Jüdischen Boden verlassen, um das Wort den Heiden zu verkünden.
Auf Zypern
Das erste Neulandgebiet ist die Insel Zypern. Nach der Ankunft in Salamis durchziehen die Missionare die Insel einmal von Ost nach West und erzählen von ihrem Glauben. In Paphos, dem westlichen Ende der Insel, angekommen treffen sie auf den Statthalter Sergio Paulus und Elymas den Zauberer. Während Sergio Paulus begehrt, vom Wort Gottes zu hören, versucht Elymas ihn davon abzuhalten. Daraufhin wird Elymas von Gott eine Zeit lang mit Blindheit geschlagen. Der verwunderte Statthalter, der bei diesem Wunder anwesend ist, bekehrt sich daraufhin.
Zu Beginn ihrer ersten Missionsreise schenkt Gott den Missionaren Gelingen und gute Erfahrungen.
In Pamphylien
Von Paphos aus gelangt die Reisegruppe nach in das Gebiet Pamphylien. Auf dem Weg nach Perge entschließt sich Johannes allerdings, aufgrund der ungewohnten Strapazen zurück zu gehen. Bedingt durch dieser Entscheidung lehnt Paulus es zu Beginn seiner zweiten Missionsreise ab, Johannes erneut mitzunehmen.
Auf dieser Etappe werden die ersten Schwierigkeiten deutlich, denen die Jünger begegnen müssen.
In Galatien
Der erste erwähnte Zwischenhalt nach Paphos ist Antiochia in Galatien. Von hier wird berichtet, dass die Heiden das Evangelium freudig aufnehmen, sich aber auch Widerstand der örtlichen Juden regt, so dass Paulus und Barnabas schließlich aus der Stadt vertrieben werden.
In der nächsten Stadt, in Ikonien, spaltet sich die Stadt am Wort Gottes. Am Ende müssen die Beiden fliehen, weil die ansässige Opposition Mordpläne gegen Paulus schmiedet.
Der nächste und vorletzte Halt der Reise ist Lystra. Hier vollbringen die Jünger ein Wunder vor den Augen der Menschen, so dass die Bewohner sie für die Inkarnation ihrer Götzen halten. Paulus und Barnabas haben große Schwierigkeiten, die Menschen davon abzuhalten, ihnen Opfer darzubringen und ihnen zu erklären, dass sie eigentlich gekommen sind, damit sie sich von ihren falschen Göttern trennen. Nach einiger Zeit kommen schließlich die Widersacher aus Antiochia und Ikonien und reden auf das Volk ein. Schließlich wird Paulus in Lystra gesteinigt und vor die Stadttore geworfen. Als die Glieder der jungen Gemeinde kommen, um um Paulus, den sie für tot halten, zu trauern, steht dieser dieser wieder auf, verbringt noch eine Nacht in der Stadt und verlässt diese am nächsten Tag gemeinsam mit Barnabas.
Der letzte Halt ist Derbe, von dem nicht mehr viel berichtet ist. Paulus und Barnabas verkünden weiterhin den Tod Christi und treten von hier aus später die Rückreise an.
In Galatien scheinen sich die Probleme zu häufen, bis sie schließlich ihren Höhepunkt in der Steinigung Paulus finden. Sicherlich musste dieser hier an die Steinigung von Stephanus denken, der er selber damals zugestimmt hatte. Auch hat Gott seinen Propheten nicht davor bewahrt zu leiden, vielmehr zeigt es, dass Satan nicht einfach zusieht, wenn die Wahrheit gesprochen wird und sich Menschen bekehren; und doch lässt Gott die Seinen nicht im Stich, sondern stärkt auf wunderbare Weise ihren Glauben.
Der Rückweg
Paulus und Barnabas nehmen keineswegs, wie man vermuten könnte, den kürzesten Weg zurück nach Syrien. Vielmehr gehen sie auf dem Weg zurück, den sie gekommen sind, um die Gemeinden, die sie neu ins Leben gerufen haben, noch einmal zu besuchen und zu stärken. Aus manchen Orten mussten sie fliehen oder wurden vertrieben, so dass die junge Gemeinde auf sich gestellt war. Nun gehen die beiden Missionare mutig auch in die Städte zurück, aus denen Widerstand ausgeht, setzen in jeder Gemeinde Älteste ein und vollenden ihr Werk, die Kirche Gottes in diesen Regionen zu bauen.

