1. Chronik 17

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Vgl. 2. Sam. 7

Unsere Wünsche sind nicht immer das, was Gott für uns möchte. Gott einen Tempel zu bauen ist eigentlich gut, aber es lag nicht in Gottes Plan. Deshalb ist es wichtig auf Gott zu hören und nicht einfach nur den eigenen Ideen und Wünschen zu folgen. Hier in diesem Fall geht es vor allem um Gottes Zeitplan. Einen Tempel ja, aber noch nicht jetzt.

Als Grund dafür wird angegeben, weil er in seinem Leben viel Blut vergossen und große Kriege geführt hat (1. Chr. 22,8).

Ein Vergleich zu einer NT-lichen Stelle, wo Menschen etwas positives wollten, was aber nicht in Gottes Absicht lag, ist z.B. in Joh. 6,15 zu finden. Die Menschenmenge wollte Jesus zum König machen, aber das entsprach nicht den Plänen Gottes. Denn Jesu Reich ist nicht von dieser Welt (Joh. 18,36). Jesus würde einmal König sein, das aber zu einem Zeitpunkt, denn Gott wollte und in einer ganz anderen Art.

V. 2:

Die spontane Reaktion Nathans, ohne vorher Gott zu befragen, zeigt uns ganz deutlich, dass auch Propheten fehlerhafte Menschen waren, die irren konnten. Auch sie sind ganz auf die Führung Gottes angewiesen. Und genau das war der Fehler Nathans: Er hatte nicht Gott befragt, bevor er David seine erste Antwort gab. Gott musste hier korrigierend eingreifen, was er auch noch in der gleichen Nacht tat. Nathan als treuer Mann Gottes war auch sofort bereit seinen Fehler zu korrigieren und richtete David Gottes Botschaft aus.

Dein Platz in Gottes Plan:

Zu diesem Kapitel schreibt Ellen White eines ihrer (in meinen Augen) wertvollsten Zitate in Bezug auf unsere persönliche Nachfolge:

"David wusste, dass es für ihn und seine Regierung Ehre und Ruhm bedeutet hätte, wenn er sein Vorhaben ausführen könnte; aber er war bereit, sich dem Willen Gottes zu fügen. Solch dankbarer Verzicht ist sogar unter Christen eine Seltenheit. Wie oft halten sich Menschen, die das beste Mannesalter bereits überschritten haben, an dem Gedanken fest, irgendetwas Besonderes schaffen zu müssen. Sie nehmen sich etwas vor und sind doch ungeeignet dafür. Gottes Geist mag ihnen klar machen, dass ihre Aufgabe nicht unbedingt darin besteht, ihre Pläne zu verwirklichen, sondern oft darin, anderen den Weg vorzubereiten. Aber statt sich willig von Gott führen zu lassen, kommen sie sich falsch beurteilt vor und tun dann lieber gar nichts. Andere klammern sich an eine Verantwortung, die sie nicht mehr zu tragen vermögen und für die ihre Kräfte nicht ausreichen. Darüber vernachlässigen sie dann das, was sie wirklich leisten könnten. Wegen dieser fehlenden Mitarbeit scheitern größere Leistungen. PP 687

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